© PEU
Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland.
06.05.2026
von Bernd Posselt
Wie in den Jahren unmittelbar nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg debattiert Europa über eine zukunftsfeste außen- und sicherheitspolitische Struktur sowie über seinen Platz in der sich rasant verändernden multipolaren Welt. Der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland sucht in seinem Essay nach Antworten auf die neuen geopolitischen Herausforderungen.
Wie in den Jahren unmittelbar nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg debattiert Europa über eine zukunftsfeste außen- und sicherheitspolitische Struktur sowie über seinen Platz in der sich rasant verändernden multipolaren Welt. Der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland sucht in seinem Essay nach Antworten auf die neuen geopolitischen Herausforderungen.
© PD-Archiv
Knut Abraham MdB, Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland
06.05.2026
von Knut Abraham MdB
Wer heute durch Polen reist, sieht ein modernes, gut organisiertes Land in der Mitte Europas mit einer beeindruckenden Infrastruktur. Der Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland und brandenburgische Bundestagsabgeordnete Knut Abraham schildert ein Nachbarland von großer bilateraler und europäischer Bedeutung. Schon in der kommunistischen Zeit bereiste er Polen als Aktivist der Paneuropa-Jugend zur Unterstützung der Freiheitsbewegung Solidarność, war später Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau und ist seit 2025 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zivilgesellschaftliche und grenznahe Zu-sammenarbeit. Der Artikel stellt seine persönliche Ansicht dar.
Wer heute durch Polen reist, sieht ein modernes, gut organisiertes Land in der Mitte Europas mit einer beeindruckenden Infrastruktur. Der Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland und brandenburgische Bundestagsabgeordnete Knut Abraham schildert ein Nachbarland von großer bilateraler und europäischer Bedeutung. Schon in der kommunistischen Zeit bereiste er Polen als Aktivist der Paneuropa-Jugend zur Unterstützung der Freiheitsbewegung Solidarność, war später Gesandter an der Deutschen Botschaft in Warschau und ist seit 2025 Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zivilgesellschaftliche und grenznahe Zu-sammenarbeit. Der Artikel stellt seine persönliche Ansicht dar.
06.05.2026
von Dirk Hermann Voß
Seiner Analyse der Europäischen Union als „Weltmacht für die Moderne“ aufgrund ihrer zukunftsweisenden supranationalen Zuständigkeiten und ihrer einzigartigen Regierungsform stellt der internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß eine historische Beschreibung der eklatanten Funktionsschwäche der bestehenden Nationalstaaten in Europa aus dem Jahre 1929 voran, die unverändert Gültigkeit hat und sich in der Gegenwart in einer beunruhigenden Entfremdung weiter Teile der Bevölkerung gegenüber der politischen Klasse in allen nationalen Hauptstädten ausdrückt.
Seiner Analyse der Europäischen Union als „Weltmacht für die Moderne“ aufgrund ihrer zukunftsweisenden supranationalen Zuständigkeiten und ihrer einzigartigen Regierungsform stellt der internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß eine historische Beschreibung der eklatanten Funktionsschwäche der bestehenden Nationalstaaten in Europa aus dem Jahre 1929 voran, die unverändert Gültigkeit hat und sich in der Gegenwart in einer beunruhigenden Entfremdung weiter Teile der Bevölkerung gegenüber der politischen Klasse in allen nationalen Hauptstädten ausdrückt.
© PD-Archiv
Richard Coudenhove-Kalergi, Begründer der Paneuropa-Union
06.05.2026
von Monika Pessler, Direktorin des Sigmund Freud Museums in Wien
Wien, Berggasse 19, 2026 – das Jahr ist noch relativ jung und scheint mir doch schon verbraucht: täglich informieren negative Schlagzeilen im Stakkato über autokratische Regierungspraktiken, Krieg und Erpressung. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie geraten aufgrund der ausufernden Geltungsansprüche rivalisierender Weltmächte unter Druck, die ihre Eigeninteressen zu Lasten des globalen Friedens und Gemeinwohls skrupellos verfolgen – unser Wertesystem läuft in Gefahr, vor unser aller Augen veruntreut zu werden.
Wien, Berggasse 19, 2026 – das Jahr ist noch relativ jung und scheint mir doch schon verbraucht: täglich informieren negative Schlagzeilen im Stakkato über autokratische Regierungspraktiken, Krieg und Erpressung. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie geraten aufgrund der ausufernden Geltungsansprüche rivalisierender Weltmächte unter Druck, die ihre Eigeninteressen zu Lasten des globalen Friedens und Gemeinwohls skrupellos verfolgen – unser Wertesystem läuft in Gefahr, vor unser aller Augen veruntreut zu werden.
© Miksch
Erinnerung an Ida Roland vor dem Denkmal für die Synagoge von Göding/Hodonín: v.l.n.r. Johannes Kijas, Ivana Chovančíková, Hana Sýnková, Galina Rucká, Bernd Posselt, Stephanie Waldburg, Mojmír Jeřábek, Eleonora Jeřábková und David Macek.
06.05.2026
von Stephanie Waldburg
Vor 75 Jahren starb Ida Roland, die große Schauspielerin, die an der Seite von Richard Coudenhove-Kalergi ihr Leben, ihren Einfluß und ihr Vermögen der konkreten Umsetzung der Paneuropa-Idee widmete. In Ulm, Wien und dem mährischen Göding/Hodonín erinnerte die Paneuropa-Union an verschiedene Facetten der vielfach unterschätzten Mutter Europas.
Vor 75 Jahren starb Ida Roland, die große Schauspielerin, die an der Seite von Richard Coudenhove-Kalergi ihr Leben, ihren Einfluß und ihr Vermögen der konkreten Umsetzung der Paneuropa-Idee widmete. In Ulm, Wien und dem mährischen Göding/Hodonín erinnerte die Paneuropa-Union an verschiedene Facetten der vielfach unterschätzten Mutter Europas.
© EP
Die Innovationskraft der Ukraine ist eine Chance für die Europäische Union.
06.05.2026
von Marc Stegherr
Den unschätzbar wertvollen Beitrag der Ukraine zu einer zeitgemäßen Verteidigung Europas gegen militärische Bedrohungen aufgrund innovativer Militärtechnik skizziert Marc Stegherr, seit 2006 Lehrbeauftragter für südslawische Landeskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ehemaliger Berater der KFOR-Kommandantur im Kosovo und Gastprofessor am George-C.-Marshall European Center for Security Studies.
Den unschätzbar wertvollen Beitrag der Ukraine zu einer zeitgemäßen Verteidigung Europas gegen militärische Bedrohungen aufgrund innovativer Militärtechnik skizziert Marc Stegherr, seit 2006 Lehrbeauftragter für südslawische Landeskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ehemaliger Berater der KFOR-Kommandantur im Kosovo und Gastprofessor am George-C.-Marshall European Center for Security Studies.
© PEU
Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland.
18.01.2026
von Bernd Posselt
Die europäische Einigung, das mittlerweile doch recht lebensfähige Kind der Paneuropa-Idee, hat viele gefährliche Feinde, aber auch manchen falschen Freund. Der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, setzt sich in seinem Essay mit den alten und den neuen Bedrohungen der entstehenden supranationalen Demokratie auf unserem Erdteil auseinander.
Die europäische Einigung, das mittlerweile doch recht lebensfähige Kind der Paneuropa-Idee, hat viele gefährliche Feinde, aber auch manchen falschen Freund. Der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, setzt sich in seinem Essay mit den alten und den neuen Bedrohungen der entstehenden supranationalen Demokratie auf unserem Erdteil auseinander.
© Zwinge
Prof. Pavo Barišić, Internationaler Präsident der Paneuropa-Union.
18.01.2026
Im Frühjahr 2025 hat die Internationale Generalversammlung den kroatischen Philosophen und Politikwissenschaftler Prof. Pavo Barišić als Nachfolger von Alain Terrenoire zum Internationalen Präsidenten der Paneuropa-Union gewählt. Stephanie Waldburg hat mit Pavo Barišić über Stationen seines Lebens, sein grundlegendes Politik-Verständnis und seine Ziele für die Paneuropa-Bewegung gesprochen.
18.01.2026
von Dr. Dirk Hermann Voß
Die Länder und Völker Europas, die einmal als das christliche Abendland bezeichnet wurden, befinden sich aktuell in einer der größten Umbruchphasen ihrer Geschichte, die zugleich als ein globaler Wettbewerb der Systeme, Weltanschauungen, philosophischen Ideen und politischen Programme verstanden werden muß. Manches Gewohnte und Liebgewonnene oder auch nur lange als gedankenlose Konvention Fortbestehende erscheint dabei in Frage gestellt. Der Internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß geht der Frage nach, ob und gegebenenfalls wie christliche Werte in Europa auch weiterhin eine Zukunft haben.
Die Länder und Völker Europas, die einmal als das christliche Abendland bezeichnet wurden, befinden sich aktuell in einer der größten Umbruchphasen ihrer Geschichte, die zugleich als ein globaler Wettbewerb der Systeme, Weltanschauungen, philosophischen Ideen und politischen Programme verstanden werden muß. Manches Gewohnte und Liebgewonnene oder auch nur lange als gedankenlose Konvention Fortbestehende erscheint dabei in Frage gestellt. Der Internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß geht der Frage nach, ob und gegebenenfalls wie christliche Werte in Europa auch weiterhin eine Zukunft haben.
© Badde
Stephan Baier
18.01.2026
von Stephan Baier
Papst Leo XIV., der nach Herkunft und langjährigem bischöflichen Dienst in Peru beiden Teilen Amerikas zugehört, ist zugleich ein Römer, ein Mönch, ein Missionar und ein erfahrener Kirchenmanager. Stephan Baier porträtiert den Augustiner auf dem Stuhl Petri, der sich unablässig für einen ehrlichen Frieden in der geschundenen Ukraine und anderen Teilen der Welt einsetzt.
Papst Leo XIV., der nach Herkunft und langjährigem bischöflichen Dienst in Peru beiden Teilen Amerikas zugehört, ist zugleich ein Römer, ein Mönch, ein Missionar und ein erfahrener Kirchenmanager. Stephan Baier porträtiert den Augustiner auf dem Stuhl Petri, der sich unablässig für einen ehrlichen Frieden in der geschundenen Ukraine und anderen Teilen der Welt einsetzt.
© EP
EU-Kommissar Andrius Kubilius ist von der Kommissionspräsidentin damit bauftragt, an der Entwicklung einer Europäischen Verteidigungsunion zu arbeiten.
04.08.2025
Der Litauer Andrius Kubilius ist der erste Kommissar für Verteidigung und Weltraum in der Geschichte der Europäischen Union. Im Exklusiv-Interview mit Paneuropa Deutschland entwickelt er seine Vorstellungen für die aktuelle und künftige europäische Verteidigungspolitik
04.08.2025
von Dirk Hermann Voß
Bei der Verleihung des Aachener Karlspreises an die Präsidentin der Europäischen Kommission im Mai dieses Jahres hat sich Ursula von der Leyen ausdrücklich und sehr bewußt in die Tradition des Paneuropa-Gründers Richard Coudenhove-Kalergi gestellt. Gleich zu Beginn ihrer Rede im historischen Krönungssaal des Aachner Rathauses erinnerte die Kommissions-Präsidentin daran, daß der Visionär des vereinten Europa genau vor 75 Jahren als erster mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurde und daß die Geschichte der letzten 75 Jahre Coudenhove-Kalergi Recht gegeben habe. Ursula von der Leyen erinnerte auch an einen Satz des Paneuropa-Gründers, der einmal gesagt hat: „Das Wesen Europa ist der Wille, die Welt durch Handeln zu verändern und zu einem besseren Ort zu machen.“
Bei der Verleihung des Aachener Karlspreises an die Präsidentin der Europäischen Kommission im Mai dieses Jahres hat sich Ursula von der Leyen ausdrücklich und sehr bewußt in die Tradition des Paneuropa-Gründers Richard Coudenhove-Kalergi gestellt. Gleich zu Beginn ihrer Rede im historischen Krönungssaal des Aachner Rathauses erinnerte die Kommissions-Präsidentin daran, daß der Visionär des vereinten Europa genau vor 75 Jahren als erster mit dem Karlspreis ausgezeichnet wurde und daß die Geschichte der letzten 75 Jahre Coudenhove-Kalergi Recht gegeben habe. Ursula von der Leyen erinnerte auch an einen Satz des Paneuropa-Gründers, der einmal gesagt hat: „Das Wesen Europa ist der Wille, die Welt durch Handeln zu verändern und zu einem besseren Ort zu machen.“
© PEU
Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland.
04.08.2025
von Bernd Posselt
Bei der Fülle von Veranstaltungen zum Gedenken an die historischen Umwälzungen, die die Welt 1945, also vor 80 Jahren grundlegend veränderten, wurde eher selten die Konferenz von Jalta erwähnt. Dabei steht der Name dieses Badeortes auf der Krim für die jahrzehntelange Teilung Europas in einen freien Westen und einen kommunistischen Osten – aber auch für die Gefahr, daß Nicht-Europäer erneut über das Schicksal unseres Erdteils entscheiden könnten, wie der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, befürchtet.
Bei der Fülle von Veranstaltungen zum Gedenken an die historischen Umwälzungen, die die Welt 1945, also vor 80 Jahren grundlegend veränderten, wurde eher selten die Konferenz von Jalta erwähnt. Dabei steht der Name dieses Badeortes auf der Krim für die jahrzehntelange Teilung Europas in einen freien Westen und einen kommunistischen Osten – aber auch für die Gefahr, daß Nicht-Europäer erneut über das Schicksal unseres Erdteils entscheiden könnten, wie der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, befürchtet.
© vosspromedia
Das Reich Karls des Großen (hier sein Denkmal vor der Kathedrale Notre-Dame in Paris) steht auch für die christlichen Wurzeln Europas.
04.08.2025
von Benedikt Steinschulte
Benedikt Steinschulte plädiert dafür, die Geschichte und die Zukunft der Einigung Europas nicht auf einer laizistischen Zivilreligion aufzubauen, sondern sich der christlichen Wurzeln der EU in einem neuen Geist wieder bewußt zu werden.
Benedikt Steinschulte plädiert dafür, die Geschichte und die Zukunft der Einigung Europas nicht auf einer laizistischen Zivilreligion aufzubauen, sondern sich der christlichen Wurzeln der EU in einem neuen Geist wieder bewußt zu werden.
© Badde
Stephan Baier
04.08.2025
von Stephan Baier
Angesichts massiver machtpolitischer Bedrohungen Europas und eskalierender Kriege lohnt es sich, nachzulesen, was der Paneuropa-Gründer Richard Coudenhove-Kalergi wenige Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg seinen Zeitgenbossen ans Herz legte, meint der Journalist und Paneuropäer Stephan Baier.
Angesichts massiver machtpolitischer Bedrohungen Europas und eskalierender Kriege lohnt es sich, nachzulesen, was der Paneuropa-Gründer Richard Coudenhove-Kalergi wenige Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg seinen Zeitgenbossen ans Herz legte, meint der Journalist und Paneuropäer Stephan Baier.
© Klarner
Andreas Klarner ist Mentor des EUDIS-Accelerator-Programms der EU-Kommission zur Förderung von Start-ups im Verteidigungssektor.
04.08.2025
von Andreas Klarner
Angesichts der durch die internationalen Krisen und Kriege gestiegenen Herausforderungen werden in der EU Maßnahmen zur Harmonisierung der Luftstreitkräfte ergriffen, in deren Zentrum die Entwicklung von gemeinschaftlichen Fähigkeiten steht, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität einzelstaatlich nicht mehr geleistet werden können. Andreas Klarner, Experte für militärische Luftfahrttechnik und Mentor des neuen EUDIS-Accelerator-Programms der EU-Kommission, erklärt, worum es dabei geht.
Angesichts der durch die internationalen Krisen und Kriege gestiegenen Herausforderungen werden in der EU Maßnahmen zur Harmonisierung der Luftstreitkräfte ergriffen, in deren Zentrum die Entwicklung von gemeinschaftlichen Fähigkeiten steht, die aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität einzelstaatlich nicht mehr geleistet werden können. Andreas Klarner, Experte für militärische Luftfahrttechnik und Mentor des neuen EUDIS-Accelerator-Programms der EU-Kommission, erklärt, worum es dabei geht.
© PEU
Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland.
15.12.2024
von Bernd Posselt
Diesen Herbst war es 75 Jahre her, seit Konrad Adenauer am 15. September 1949 mit nur einer Stimme Mehrheit, nämlich seiner eigenen, zum ersten Bundeskanzler der von ihm führend mit begründeten Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde. Dies war mehr als nur eine Personal-, es war eine Richtungsentscheidung hin zur Westorientierung des deutschen Volkes. Da diese heute von Sahra Wagenknecht und der AfD wieder in Frage gestellt wird, verweist der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland auf die paneuropäischen Wurzeln der Bundesrepublik.
Diesen Herbst war es 75 Jahre her, seit Konrad Adenauer am 15. September 1949 mit nur einer Stimme Mehrheit, nämlich seiner eigenen, zum ersten Bundeskanzler der von ihm führend mit begründeten Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde. Dies war mehr als nur eine Personal-, es war eine Richtungsentscheidung hin zur Westorientierung des deutschen Volkes. Da diese heute von Sahra Wagenknecht und der AfD wieder in Frage gestellt wird, verweist der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland auf die paneuropäischen Wurzeln der Bundesrepublik.
© European Union 2024 - Source : EP
Raffaele Fitto, ehemaliger italienischer Europaminister und EU-Kommissar, mit EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola.
15.12.2024
von Benedikt Steinschulte
In Geschichte, Politik und kultureller Entwicklung Italiens sowie seiner Position in der internationalen Gemeinschaft werden fast alle soziologischen, philosophischen, religiös-theologischen, ideologischen und verfassungsrechtlichen Optionen und Konflikte sichtbar, welche die geschichtliche und kulturelle Entwicklung Europas bis heute bestimmen. Benedikt Steinschulte, Paneuropäer und langjähriger Mitarbeiter des Päpstlichen Medienrates in Rom, schildert in seinem Beitrag kenntnisreich die spannenden Elemente, die das EU-Gründungsmitglied Italien, in dessen Hauptstadt einst die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, bis in die unmittelbare Gegenwart zu einem europäischen Politiklabor von großer Wirkungsmacht machen.
In Geschichte, Politik und kultureller Entwicklung Italiens sowie seiner Position in der internationalen Gemeinschaft werden fast alle soziologischen, philosophischen, religiös-theologischen, ideologischen und verfassungsrechtlichen Optionen und Konflikte sichtbar, welche die geschichtliche und kulturelle Entwicklung Europas bis heute bestimmen. Benedikt Steinschulte, Paneuropäer und langjähriger Mitarbeiter des Päpstlichen Medienrates in Rom, schildert in seinem Beitrag kenntnisreich die spannenden Elemente, die das EU-Gründungsmitglied Italien, in dessen Hauptstadt einst die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, bis in die unmittelbare Gegenwart zu einem europäischen Politiklabor von großer Wirkungsmacht machen.
© European Union 2024 - Source : EP
Herzkammer der Europäischen Rechtsordnung: das Europäische Parlament.
15.12.2024
von Dirk Hermann Voß
Nach dem Willen der Gründungsväter der EU sollte die Grundlage einer neuen europäischen Ordnung gemeinsam gesetztes und für alle verbindliches Recht sein. Das Zusammenspiel von mitgliedstaatlichem Recht und supranationalem Europarecht, von den Institutionen der EU erlassen und vom Europäischen Gerichtshof mit Letztverbindlichkeit ausgelegt sowie mit Vorrang vor dem Recht der Mitgliedstaaten ausgestattet, hat die jahrhundertealte Vision der Völker Europas von einer gemeinsamen staatlichen Rechtsordnung Wirklichkeit werden lassen. Der internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß schildert anschaulich die spannende Normenhierarchie der Europäischen Union.
Nach dem Willen der Gründungsväter der EU sollte die Grundlage einer neuen europäischen Ordnung gemeinsam gesetztes und für alle verbindliches Recht sein. Das Zusammenspiel von mitgliedstaatlichem Recht und supranationalem Europarecht, von den Institutionen der EU erlassen und vom Europäischen Gerichtshof mit Letztverbindlichkeit ausgelegt sowie mit Vorrang vor dem Recht der Mitgliedstaaten ausgestattet, hat die jahrhundertealte Vision der Völker Europas von einer gemeinsamen staatlichen Rechtsordnung Wirklichkeit werden lassen. Der internationale Vizepräsident der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß schildert anschaulich die spannende Normenhierarchie der Europäischen Union.
© Conny Kurz
Katrin Krauß-Herkert, Geschäftsführerin der international agierenden Forum Media Group, ist Vorsitzende des neu gegründeten „Paneuropa Arbeitskreises Wirtschaft“.
"Mehr Vertrauen statt Bürokratie"
Interview mit der Unternehmerin Katrin Krauß-Herkert
15.12.2024
Ein starker gemeinsamer Markt ohne Zölle mit gemeinschaftlicher Währung und ohne Binnengrenzen war neben dem politischen Zusammenschluß Europas von jeher das Ziel der Paneuropa-Union – seit ihrer Gründung durch Richard Coudenhove-Kalergi im Jahre 1922. In einer Zeit weltweiter wirtschaftlicher Verwerfungen und zunehmender Systemkonkurrenz ist für die Paneuropa-Union dabei nicht zuletzt die Förderung und Entwicklung mittelständischer Unternehmen als Grundlage eines nachhaltigen Wohlstands in Europa im gesamtgesellschaftlichen Interesse. Paneuropa-Deutschland sprach darüber mit der bayerischen Unternehmerin Katrin Krauß-Herkert, die als Vorsitzende den vor kurzem neugegründeten „Paneuropa Arbeitskreis Wirtschaft“ der Paneuropa-Union Deutschland leitet.