Erinnerung und Mut zur Wahrheit

06.05.2026

Der Landesvorsitzende der Paneuropa-Union Bayern, Dr. Dirk-Hermann Voß, hat anlässlich eines Besuchs des ehemaligen KZ-Außenlagers in der „Halle 116“ in Augsburg, das heute als „Erinnerungs- und Lernort“ mit einer Ausstellung an die Machtergreifung der National-Sozialisten in Augsburg, die Konzentrationslager und die Zwangsarbeit in der Region sowie an die Befreiung von der NS-Diktatur durch die US-Amerikaner erinnert, auf die unschätzbare Bedeutung einer wachen Erinnerungskultur für die Gegenwart hingewiesen. Das Außenlager in Augsburg diente während des zweiten Weltkriegs vor allem der Internierung von Kriegsgefangenen – zumeist aus der Ukraine – die unter menschenunwürdigen Umständen zur Zwangsarbeit gezwungen wurden. 

Paneuropa-Vizepräsident Dirk Hermann Voß im ehemaligen KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee.
Paneuropa-Vizepräsident Dirk Hermann Voß im ehemaligen KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee.

„Eine lebendige Erinnerungskultur an Kriegsverbrechen der Vergangenheit muss auch das Bewusstsein für die Verbrechen völkerrechtswidriger Kriege und millionenfacher Verletzungen der Menschenrechte in der Gegenwart schärfen und dazu aufrufen, diese mit Mut und ohne Rücksicht gegen die Verantwortlichen zu verurteilen und sich mit den Opfern zu solidarisieren“, sagte der bayerische PEU-Landesvorsitzende, der auch internationaler Vizepräsident der Paneuropa-Union ist.