Christian Hoferer neuer PEJ-Bundesvorsitzender

14.11.2021 16:58 Uhr

Pfaffenhofen an der Roth. Im Mittelpunkt des diesjährigen Bundeskongresses der Paneuropa-Jugend Deutschland in Pfaffenhofen an der Roth/Marienfried stand die turnusmäßige Neuwahl des Bundesvorstandes. Neuer Bundesvorsitzender der Paneuropa-Jugend wurde Christian Hoferer (Wolnzach), der auf den nicht mehr kandidierenden Franziskus Posselt (Pullach) folgte. Stellvertretende Bundesvorsitzende sind Roman Wienbreier (Berlin), Isabella Schuster-Ritter (Neuenstadt am Kocher), Frederik Ströhlein (Ansbach) und Josef Zahner (Fulda). Als Bundesschatzmeisterin wurde die Augs-burgerin Natascha Beránek bestätigt. Simon Hund (München) als neuer Bundespressereferent und Leon Rahn (Berlin) als Bundesschriftführer ergänzen den gewählten Vorstand. Bundesgeschäftsführer bleibt Marcus Schneid (Lenting).

Die Tagung stand unter dem Motto „Unter dem Sternenkranz Europas Zukunft gestalten“. Schirmherr war der aus Bosnien-Herzegownia angereiste Bischof von Banja Luka und Präsident der Bischofskonferenz für Bosnien und Herzegowina, Dr. Franjo Komarica, der für seine konfessions- und religionsübergreifende Friedensarbeit warb und sich klar für den Beitritt seines Landes zur EU aussprach.
Neben Referaten und Workshops mit dem internationalen Vizepräsidenten der Paneuropa-Union Dirk Hermann Voß und Norman Blevins vom Institut für europäischen und transatlantischen Dialog der Hanns-Seidel-Stiftung zur Zukunft der Europäischen Union und zu den transatlantischen Beziehungen stand eine programmatische Rede des Präsidenten der PEU-Deutschland, Bernd Posselt, auf dem Programm. Posselt zitierte den ehemaligen slowakischen Staatspräsidenten und Paneuropäer Rudolf Schuster, daß „die EU für den Körper und die Paneuropa-Bewegung für den Geist und die Seele Europas zuständig“ seien.“ Er nahm die Teilnehmer mit auf eine motivierende Reise durch Europa. Der neu gewählte PEJ-Bundesvorsitzende Christian Hoferer plädierte für eine EU-Beitrittsperspektive für Bosnien-Herzegowina, Ser-bien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, den Kosovo, Moldawien, Georgien und die Ukraine um das ganze Europa zu vollenden. Den Ländern des Westbalkans müsse schnellstmöglich die Aufnahme ermöglicht werden, um die Länder selbst und die EU an ihrer Südostflanke zu stabilisieren. In den Workshops wurden unter anderem Zukunftsthemen wie die Europäische Armee, die Umgestaltung der EU-Kommission in eine echte Regierung, und die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips im Europäischen Rat bei der Außen- und Sicherheitspolitik diskutiert.